Altenstädter Golfjungen bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMM)

Als die Jungenmannschaft des Golfplatzes Altenstadt (Altersklasse bis 16 Jahre) im Juli unerwartet die Qualifikation für das deutsche Finale der DMM geschafft hatte, war die Freude riesig. Mit solch einem Erfolg hatte niemand gerechnet. Umso größer war dann die Anspannung, als es dann „um die Wurst“ ging.

 

Am 14. und 15.9. wurde das Finale der DMM auf dem Golfplatz Hechingen Hohenzollern ausgetragen. Der Platz mit altem Baumbestand und schön onduliertem Gelände hat eine 64jährige Tradition und liegt am Fuß der Burg Hohenzollern. Von vielen Bahnen aus hat man einen spektakulären Blick auf das historische Bauwerk. Die jungen Golfer hatten allerdings wenig Zeit, um sich an dem Panorama zu erfreuen.

 

Bereits am Freitag wurde angereist, die Kinder waren ausnahmsweise vom Unterricht befreit. Begleitet wurden sie von Eltern, Betreuern und natürlich ihrem Kapitän Oli Koch. Während einer Proberunde hatten sie Gelegenheit, sich mit dem fremden Platz ein wenig vertraut zu machen. Schnell stellte sich heraus, dass die Bahnen gespickt sind mit Schwierigkeiten. „Leicht ist anders“, wurde denn auch kommentiert.

 

Am Samstagmorgen gingen fünfzehn Mannschaften an den Start. Das hochgesteckte Ziel der Altenstädter Jungen war es, unter die ersten zehn zu kommen. Das Turnier über zwei Runden wurde als Zählspiel ausgetragen. Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern, von denen fünf gewertet werden, sowie einem Ersatzmann. Nach dem ersten Tag sah es nicht schlecht aus für die Altenstädter Jungen, sie lagen auf Platz Sieben. Allerdings hatte sich aber auch bis zum Abend die Nervosität immer noch nicht gelegt. Das machte sich am zweiten Tag bemerkbar, an dem gleich zwei Spieler nicht in ihr gewohnt gutes Spiel kamen. Das war leider zu viel, um das hochgesteckte Ziel zu erreichen.

 

Letztlich belegte die Mannschaft bei ihrer ersten Teilnahme an der DMM den elften Platz. Aber die Nase hängenlassen ist nicht ihr Ding. Auf der Heimfahrt hieß es schon wieder: „Dieses Jahr haben wir uns das angeguckt. Nächstes Jahr greifen wir an.“

 

Bericht: Trudy Mielke