Altenstädter Vereine zu Gast auf dem Golfplatz Altenstadt

Nachbarn einzuladen ist eine schöne Sache. Man lernt sich besser kennen und hat viel Spaß zusammen. Aus diesem Grund lud der Golfplatz Altenstadt eine Reihe von Altenstädter Vereinen zu einer Golf-Schnupperrunde ein. Da viele Golfer auch in einem Altenstädter Verein tätig sind, kam schnell eine ansehnliche Gästeliste zusammen.

Ganze Scharen neugieriger Menschen versammelten sich an der Altenstädter Driving Range. Vertreten waren die Freiwillige Feuerwehr, Die Nachbarschaftshilfe, der Theaterclub „Ägdschen“, die Alten Herren des FSG Altenstadt, die Altenstädter Tafel und die Lindheimer Hexen. Insgesamt konnten zehn Flights zusammengestellt werden, die jeweils aus einem aktiven Golfer und drei noch Ahnungslosen bestanden.

Die Freiwillige Feuerwehr mit ungewohntem Equipment

An der Driving Range bekam jeder Neuling einen Putter und ein Eisen 7 in die Hand; das Eisen ist geeignet für mittlere Weiten, ein typischer „Einsteigerschläger“. Rangebälle und reichlich gute Ratschläge gab es ebenfalls kostenlos. Das Stimmengewirr und Gelächter war gewaltig, bis jeder wusste, zu welchem Flight er gehörte. Aber dann wurde eifrig geübt. Da das Wetter nach anfänglichem Sonnenschein mehr und mehr zuzog, und ein kalter Wind blies, tat Bewegung gut.

Heike Fischer, Golferin und Mitglied bei der Nachbarschaftshilfe, hatte drei Vereinskameraden um sich geschart. Das Ehepaar Twardy hatten es vor Jahren schon einmal mit dem Golfen versucht, deshalb ließ sich Herr Twardy mutig ein Eisen 6 geben. Die vierte im Bunde war Erika Sauermann. Nach den ersten Schwüngen auf der Driving Range ging es zum Putting Green, wo die kurzen Schläge zum Einlochen des Balls geübt wurden.

Auf Ballsuche: Heike Fischer (Li) mit den Damen der Nachbarschaftshilfe

Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit einer großen Truppe an. Statt Wasserschläuchen und Rettungsequipment bekamen die Damen und Herren Golfschläger und Plastikeimerchen mit Rangebällen in die Hand gedrückt. Bernd Müller von den Alten Herren fachsimpelte derweil mit Gastgeber Peter Vetter. Man kennt sich natürlich, zumal Vetter früher selbst bei Fußball und Feuerwehr engagiert war.

Gastgeber Peter Vetter (re) mit Bernd Müller

Nach dem ersten Warmwerden mit den ungewohnten Utensilien ging es dann zur Sache. Die neuen Bahnen waren für ein „Scramble-Spiel“ reserviert worden. Dabei schlägt jeder Spieler seinen Ball. Gemeinsam wird dann entschieden, welcher Ball am besten liegt. Von dieser Stelle aus schlägt dann wiederum jeder Spieler seinen Ball, bis schließlich eingelocht wird.

Dass die neuen Bahnen „nicht ohne“ sind, hat sich in Golfkreisen mittlerweile herumgesprochen. Und auch die Neulinge bekamen schnell mit, wie tückisch und vor allem auch lang so eine Spielbahn sein kann. Zwar spielten auch die golferfahrenen Begleiter mit. Es war aber beileibe nicht immer so, dass ihr Ball am besten lag. Denn da kamen die zahlreichen Bunker und Wasserhindernisse ins Spiel, gegen die niemand gefeit ist.

Tapfer hielten alle Flights auch kurzen Regenschauern stand, die das Spiel zusätzlich erschwerten. Nach getaner Arbeit schmeckten dann die angebotenen Bratwürste besonders gut. Auch Kaffee und Kuchen wurden gereicht.

Sieger des Turniers wurden die Lindheimer Hexen Regine, Rainer und Felix Bestehorn. Alle drei versicherten, dass dabei keine Hexerei im Spiel war. Für ihre tolle Leistung wurden sie mit einem Weizenbierglas samt Golfball und einen Gutschein für einen Schnupperkurs belohnt. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das ein schöner „Nachbarschaftsbesuch“ war, der ganz sicher im nächsten Jahr wiederholt werden wird.

 

Bericht von Trudy Mielke